SPD Waldkraiburg

Die Gunzenhausener Kirchweih ist eröffnet

Christa Naaß und Landrat Gerhard Wägemann bei der Kirchweiheröffnung 2014

613 Jahre Kirchweih in Gunzenhausen. Das konnte am vergangenen Samstag bei der Kirchweiheröffnung gefeiert werden. Eine lange Tradition, die es gilt zu bewahren und fortzuführen. Und es ist auch Tradition, dass Christa Naaß an der traditionellen Eröffnung mit Einzug des Gambrinus teilnahm, diesmal als Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten.

 

Christa Naaß auf der Kontakta 2014 in Ansbach

Elke Zahl, Gisela Niclas, Ronald Reichenberg, Christa Naaß und Amely Weiß am Stand des Bezirks Mittelfranken

Als Vertreterin des Bezirkstagspräsidenten nahm Christa Naaß an der Eröffnung der Kontakta Ansbach teil, eine der größten Regionalmessen in Bayern. 5 Tage lang wurden auf der Hofwiese Informationen, Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Bauen, Wohnen, Energiesparen,Gesundheit und mehr geboten.

Neben dem Bezirk Mittelfranken mit seinen vielfältigen Aufgaben in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur, Natur und Umwelt präsentierten sich auch die Bezirkskliniken.

Für die SPD-Bezirkstagsfraktion war es selbstverständlich, im Vorfeld einer Fraktionssitzung auch die beiden Stände des Bezirks und der Bezirkskliniken zu besuchen. Am Eröffnungstag war z.B. von einem Fachmann der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf alles über Honig zu erfahren - vom Leben in einem Bienenstock bis dahin, wie das Naturprodukt von der Wabe ins Glas kommt.

 

Begeistert vom Freilandmuseum Wdzydze in der Kaschubei

Christa Naaß und Richard Bartsch mit der Museumsleiterin (links) und Pauline Pacholec (3.v.links)

Im Rahmen der mittelfränkischen-polinischen Partnerschaft besuchten Bezirkstagspräsident Bartsch und seine Stellvertreterin Christa Naaß Ende August das Freilichtmuseum „Kaschubischer Ethnografischer Park in Wdzydze Kiszewskie, Wojewodschaft Pomorskie. Die Anfänge des Museums reichen bis ins Jahr 1906. Die Gründer dieses 1. Freilichtmuseums auf polnischem Boden waren die Eheleute Teodora und Isydor Gulkowski.

Das heute über 100 Jahre alte Museum befindet sich auf einer Fläche von 22 ha an dem Golunsee und ist gestaltet wie unser Freilandmuseum in Bad Windsheim. Objekte der Regionalarchitektur wie Bauernhäuser, Gutsherrenhäuser, eine Dorfschule, eine Schmiede, Windmühlen, zwei Kirchen, Ställe und Scheunen sowie Handwerksstätten zeugen von dem Reichtum und Vielfältigkeit der Dorfarchitektur aus der Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert und vermitteln die kaschubische Lebensweise.

Das Faszinierende an dem Freilandmuseum ist die malerische Lage und dass es „lebt“. So werden jeden Sonntag und an den Feiertagen Messen abgehalten, es finden Hochzeiten und andere kirchliche Feierlichkeiten statt. Das Museum organisiert auch Handwerks- und Volkskunstvorführungen, Konzerte, Folkloreveranstaltungen, und das Wirtshaus „Wygoda“ (Bequemlichkeit) auf dem Museumsgelände bietet den Besuchern typische pommersche Küche an.

 

Gemeinsames Gedenken und Erinnern in Danzig

Christa Naaß und Richard Bartsch legten Blumen am Denkmal der Verteidigung der Küste auf der Westerplatte nieder

Mit dem Überfall auf Polen begann am 01. September 1939 der Zweite Weltkrieg. „Sechs Millionen Menschen kostete dieser Krieg das Leben. Am längsten litt Polen unter der brutalen Besatzungspolitik der Nazis“, erinnerte Bezirkstagsvizepräsidentin Christa Naaß, die zusammen mit Bezirkstagspräsident Bartsch auf Einladung von Marschall Mieczyslaw Struk an den Gedenkfeierlichkeiten in Danzig teilnahm.

Danzig, die Hauptstadt der Partnerregion des Bezirks Mittelfranken, war Schauplatz von zwei geschichtsträchtigen Ereignissen, an die am vergangenen Wochenende erinnert wurde.

Am Sonntag fanden Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung des Europäischen Zentrums der Solidarität zusammen mit dem Präsidenten der Republik Polen Bronislaw Komorowski, der polnischen Kultusministerin Omilanowska und dem ehemaligen Gewerkschaftsführer und Präsidenten Lech Walesa statt. Diese begannen mit einer Blumenlegung vor dem Denkmal für die gefallenen Werftarbeiter von 1970 und dem Pflanzen einer „Freiheits-Eiche“ auf dem Gelände des ECS. „Das Europäische Zentrum der Solidarität befindet sich an einem für die polnische und europäische Gesichte bedeutsamen Ort, auf dem Gelände der Danziger Werft , wo die Solidarnoc-Bewegung ihren Ursprung hatte“, so Christa Naaß.

Faszinierend das Gebäude, das mit seinen rostfarbigen Innen- und Außenwänden einem Schiffsrumpf, der aus dem Boden ragt, gleicht, bedrückend aber gleichzeitig die Ausstellung, mit der die Geschichte der Entstehung der Solidarnosc nacherzählt wird und viele Exponate aus dieser Zeit gezeigt werden, wie z.B. die von Gewehrkugeln durchlöcherten Türen des Werftspitals, die von Gewehrkugeln durchlöcherte Lederjacke von Ludwik Piernicki, einem der Opfer des Danziger Arbeiteraufstandes vom Dezember 1970, Offsetmatritzen der legendären „Streik-Informationsbroschüre „Solidarnosc“, Poststempel aus der Zeit der Internierungshaft u.v.m.

Für die Vizepräsidentin ist dieses Zentrum nicht nur ein Museum, sondern eine Begegnungsstätte für Menschen, vor allem für Jugendliche, denen die Zukunft Europas am Herzen liegt, die Freiheitsgeschichte besser verstehen wollen, lernen und sich weiterbilden können.

In den Morgenstunden des 01. September, um 4.45 fanden sich Bezirkstagspräsident Bartsch und seine Stellvertreterin Naaß auf der Westerplatte ein, um zusammen mit dem polnischen Premierminister Donald Tusk dem Kriegsbeginn vor 75. Jahren zu gedenken. Beide Bezirkspolitiker legten am 1966 errichteten „Denkmal der Verteidiger der Küste“ ein Blumengesteck nieder. „Nie wieder Krieg“, steht in großen Buchstaben am Fuße des Hügels.

„Was folgte, wissen wir alle“, so die SPD-Politikerin. „6 Jahre Krieg, Naziterror, Tod, Vernichtung, Vertreibung von Millionen von Menschen. Es bedeutete eine mehr als 40jährige Spaltung Europas und tief greifende Verletzungen im Bewusststein der Völker. Vieles ist Geschichte, aber nach wie vor eine belastende Geschichte, die wir uns immer wieder bewusst machen müssen.

„Ohne Willy Brandt und seine Ostpolitik“, so Christa Naaß, „ohne seine Vision von einem friedlichen und freiheitlichen Europa stünden wir nicht hier, wäre eine EU-Osterweiterung nicht möglich gewesen und ohne dem Kampf vieler Menschen für Freiheit, Demokratie und Solidarität könnten wir unsere Partnerschaft mit der Region Pommern nicht auf diese Weise pflegen.

 

 

 

Eröffnung der Karpfensaison 2014

Jürgen Ströhlein, Kurt Unger, Landrat Ludwig, Christa Naaß, Herbert Lindörfer Patrick Ruh, Thomas mit Maximilian Sindel

Als Vertreterin des Bezirkstagspräsidenten nahm Christa Naaß an der Eröffnung der Karpfensaison 2014 in Unterahorn bei Feuchtwangen teil.

Gleichzeitig wurde in Anwesenheit vieler Gäste und Mitglieder der Weihergemeinschaften das neue Informations- und Verarbeitungszentrum "Lernort Karpfenteichwirtschaft" der Familie Sindel in Unterahorn eröffnet. Stolz konnte Thomas Sindel nach einjähriger Bauzeit das mit EU-Mitteln geförderte Infozentrum präsentieren, in dem der Karpfen, seine Zucht und seine vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten den Besuchern nahe gebracht werden sollen. Die Teichgenossenschaft Ansbach hat derzeit 567 Mitgliedern, zu denen auch die Weihergemeinschaft Haundorf gehört.

Vizepräsidentin Christa Naaß freute sich besonders, dass auch ihr ehemaliger Gemeinderatskollege Hermann Hübner anwesend war und sie bei ihrer Premiere unterstützte.

 

Willy-Brandt-Medaille für Richard Fischer

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