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Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, hatte die Ehre, die Krippenausstellung der Krippenfreunde e.V. Herzogenaurach, die diesmal unter der Überschrift „Christus ist Mensch geworden“ steht, in der Spitalkirche in Bad Windsheim zu eröffnen.
„Krippen gehören zu den schönsten Zeugnissen der Volkskunst und Volksfrömmigkeit und in jeder Szenerie, in jeder Figur steckt viel künstlerisches und handwerkliches Geschick“, so Christa Naaß, „und jede Krippe erzählt auf ihre ganz eigene Weise die Frohe Botschaft „Gott ist Mensch geworden“.
Sie verwies darauf, dass es die siebte und letzte Ausstellung ist, die in diesem Jahr im Fränkischen Freilandmuseum eröffnet wird. Vier davon wurden bzw. werden hier in der Spitalkirche gezeigt: im April die Karikaturen-Ausstellung zum Thema „Ökumene“, im Juni und Juli „Kunst unterm Kirchendach“ und nun die die Krippenausstellung der Krippenfreunde e. V. aus Herzogenaurach.
Die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin stellte auch die Krippenfreunde Herzogenaurach vor, die 1993 zunächst als Arbeitsgruppe der Krippenfreunde tätig waren, 2002 ein eingetragenen Verein wurden und bis 2013 sogar ein Krippenmuseum betrieben.
Neben der Pflege der großen Kirchenkrippe in Herzogenaurach haben es sich die Vereinsmitglieder zur Aufgabe gemacht, während des gesamten Jahres in liebe- und mühevoller Kleinarbeit Krippen zu fertigen.
„Ein gutes Dutzend Krippen dieses aktiven Vereines können Sie anschließend hier betrachten“ kündigte Christa Naaß an. „Es sind ganz unterschiedliche Krippen dabei, aus unterschiedlichen Materialien wurden sie gefertigt, von der unglasierten Krippe mit abstrahierten Tonfiguren über Metallgussfiguren bis hin zu figürlich ausgestalteten Krippen mit Textilkleidung. Gemeinsam ist allen Krippen die hohe handwerkliche Präzision und der individuelle Ausdruck.
Mal spielt die Geschichte im orientalischen Raum, erkennbar an den Palmen und Kamelen, mal im fränkischen Raum mit Fachwerkhäusern. Es gib sogar eine Krippe, die Orient und Okzident vereint: ein Kamel, Marktfrauen in fränkisch anmutender Tracht und Bauern mit Käppis und sogar ein Elefant aus Indien oder Afrika verbinden sich zu einem harmonischen Gesamtbild.
Krippen bringen den Menschen die Weihnachtsbotschaft nahe – auch ohne Worte.“
Abschließend wünschte Christa Naaß eine besinnliche Adventszeit und dass uns die Geschichte von Bethlehem nicht nur zu Weihnachten berührt, sondern dass sie zu einer Geschichte wird, die uns das ganze Jahr über trägt – denn gerade die Geschichte der Herbergssuche, hat derzeit eine große Aktualität, wenn sie an die vielen Menschen denkt, die ihre Heimat verlassen müssen und Unterkunft und Sicherheit bei uns suchen.
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Zahlreiche Gäste hieß Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, zum 9. Energietag des Netzwerkes Erneuerbare Energien Westmittelfranken iim "Alten Reithaus" in Triesdorf willkommen.
"Der diesjährige Energietag, der unter dem Thema 'Energiesicherheit - Eckpfeiler der Energieversorgung in Europa' steht, trägt mit dazu bei", so Christa Naaß, "die notwendige Vernetzung von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Energieunternehmen und Privatpersonen in Sachen Energiepolitik sicher zu stellen".
Es gab außerdem eine Premiere: Erstmals nahm eine Fachdelegation aus der Woiwodschaft Pommern am Triesdorfer Energietag teil. Dr. Ing. Tadeusz Zurek, Leiter der Abteilung Energiepolitik im Marschallamt der Woiwodschaft, nahm nicht nur an der Podiumsdiskussion teil, sondern hielt auch einen Vortrag über die "Lokale Energiepolitik in Polen am Beispiel der Gemeinden in der Woiwodschaft Pommern".
Zur Podiumsdiskussion, bei der die eingeladenen Politiker auch die Frage beantworten sollten "Ist die Energiewende noch gewollt?" begrüßte die Vizepräsidentin u.a. auch die energiepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Generalsekretärin der BayernSPD Natascha Kohnen.
Als Vertreterin des Bezirkstagspräsidenten nahm Christa Naaß an der diesjährigen Jubilarehrung des ver.di Ortsvereins Ansbach teil.
Sie gratulierte den Kolleginnen und Kollegen, die für viele Jahrzehnte Treue zur Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft vom stv . Geschäftsführer des ver.di Bezirks Mittelfanken Ulli Schneeweiß und dem Ortsvereinsvorsitzenden Wolfgang Nees geehrt wurden.
"Seit Jahrzehnten steht Ihr treu zu Euerer Gewerkschaft", so die Vizepräsidentin in ihrem Grußwort, "und habt Euch dort für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen und für eine sozialere und gerechtere Gesellschaft eingesetzt. Dafür möchte ich Euch danken. Ohne Euch, ohne Eure Mitgliedschaft, ohne Euere aktive Teilhabe wäre ver.di nicht das, was sie heute ist - nämlich eine starke, schlagkräftige Gewerkschaft".
Im Vorfeld ihres Landesparteitages zum Thema „Neue Digitale Welt“ am Samstag, 15. November um 10.00 Uhr in Ansbach hatte die BayernSPD zu einem Infogespräch in die Orangerie nach Ansbach eingeladen.
Präsidiumsmitglied Christa Naaß begrüßte dort den ehemaligen Personalvorstand der Audi AG und jetzigen Professor an der Universität Erlangen-Nürnberg Dr. Werner Widuckel, den Ansbacher Bürgermeister Martin Porzner und den Vorsitzenden der Ansbacher SPD Norbert Dumler.
Widuckel stellte die wesentlichen Punkte des Leitantrages der BayernSPD vor. „Der digitale Wandel der Arbeitswelt“ schreite rasant voran. Wir stecken in einem Prozess, der unser Leben auf eine Art und Weise herausfordert wie zuletzt die industrielle Revolution.
Was bedeuten diese Umwälzungen für die Sozialdemokratie? Wie gelingt es, Arbeitnehmern neue Chancen zu eröffnen, aber sie auch vor Risiken zu schützen?
Die BayernSPD suche auf ihrem Parteitag in Ansbach Antworten auf diese Fragen und „Leitplanken“ für das digitale Zeitalter.
Er folgerte: „Nur wer versteht, was hier mit uns passiert, der hat Einfluss darauf, wie die Technik sein persönliches Leben bestimmt“. Selbstbestimmung – das gehe heute wie vor 100 Jahren nur durch Bildung, Bildung, Bildung und zwar sein Leben lang.
Präsidiumsmitglied und Stellvertreterin des mittelfränkischen Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß kündigte an, dass die BundesSPD im kommenden Jahr ein sozialdemokratisches Programm für die digitale Zukunft verabschieden wird. Der Landesverband Bayern wolle sich in diesen Prozess einklinken, Position beziehen und aus Bayern heraus einen wichtigen Impuls setzen. Die digitale Revolution ändere nicht nur die gesellschaftlichen Machtverhältnisse, sondern auch die sozialen Beziehungen, ist sich die SPD-Politikerin sicher.
Beim 60. Geburtstag der Seliger-Gemeine Waldkraiburg hielt Christa Naaß, Generalsekreträrin des Sudetendeutschen Rates, die Festrede.
Sie erinnerte an die stolze Geschichte der sudetendeutschen Arbeiterbewegung und ihre Bedeutung für die Integration der Sudetendeutschen in Deutschland sowie für die Sozialdemokratie, besonders in Bayern.
„Die Geschichte muss erzählt werden, weil sie nicht in Vergessenheit geraten darf“, so die Sozialdemokratin. „Denn sie ist keine Geschichte nur fürs Geschichtsbuch; sie ist eine Geschichte, die lebt und weiterwirkt und das erleben wir intensiv bei der Ortsgruppe Waldkraiburg. Deshalb habe ich die Seliger-Gemeinde Waldkraiburg mit ihrem Vorsitzenden Peter Schmid-Rannetsperger auch beim Vertriebenenempfang der SPD-Landtagsfraktion ausgezeichnet“.
Sie erinnerte in ihrem Festvortrag daran, dass nach dem Anschluss des Sudetenlandes an das Nazi-Deutschland ca. 30000 aufrechte Sozialdemokraten in Gefängnisse und Konzentrationslager kamen, 5000 emigrierten.
Sie hob aber auch die wichtige Rolle der Sudetendeutschen beim Aufbau Bayerns hervor. Auch die SPD verdankt ihnen viel, denn nach dem Krieg wurden viele SPD-Ortsvereine von Sudetendeutschen gegründet oder wieder gegründet. Das gilt auch für Waldkraiburg, in dem es seit Gründung der Gemeinde einen SPD-Ortsverein gibt.
Bis heute tritt die Seliger-Gemeinde für Aussöhnung und Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen ein.
„Weil die Seliger-Gemeinde immer für Werte wie Solidarität, Antinationalismus, Selbstbestimmungsrecht der Völker, Demokratie, Frieden, Freiheit, Recht auf Heimat, Europa stand, wird es die Seliger-Gemeinde mit ihrer Geschichte und ihrem Erfahrungsschatz auch in Zukunft geben müssen. Kriege, Flucht und Vertreibung sind kein Thema der Vergangenheit, sondern gegenwärtig“, so die Generalsekretärin.
Sie zog dabei auch Parallelen zur aktuellen Flüchtlingssituation und darauf, dass ein vom Krieg ausgelaugtes Land Bayern es nach dem Krieg geschafft hat, zwei Millionen Menschen aufzunehmen und zu integrieren und es derzeit nicht schafft, mit weit weniger Flüchtlingen, die zu uns kommen, umzugehen. Die ehemalige Landtagsabgeordnete kritisierte deshalb die Bayer. Staatsregierung, die den vermehrten Zuzug seit Jahren ignoriert und trotz zahlreicher SPD-Anträge keine Vorsorge getroffen hatte.