SPD Waldkraiburg

Christa Naaß verleiht bronzene Partnerschaftsmedaille

Pit Dichter, Horst Lochner, Christa Naaß, Jean-Paul Meillaud

Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten verlieh die bronzene Partnerschaftsmedaille an drei Persönlichkeiten, die sich um die deutsch-französische Partnerschaft zwischen der Region Limousin und dem Bezirk Mittelfranken besonders verdient gemacht haben. Anlass war der Besuch einer 35köpfigen Schulklasse mit ihren Lehrern vom Lycee Agricole La Faye in Saint-Yrieix-la-Perche im Rahmen des Schüleraustausches mit den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf. Dieser Austausch wird seit 27 Jahren gepflegt.

Ausgezeichnet wurden:

Jean-Paul Meillaud, der seit dem Jahr 2000 bereits 24x Besuche und Gegenbesuche organisiert, geplant und begleitet hat,

Horst Lochner, Außenstellenleiter des Staatl. Berufsschulzentrums Ansbach in Triesdorf, der seit 1990 den Austausch von Schulklassen 41 x organisiert hat

Pit Dichter, der an der FH Triesdorf studiert hatte und seit dem Jahr 2000 diese Schülerbegegnungen als Dolmetscher unterstützt hat.

"Für dieses außergewöhnliche Engagement im Rahmen der Regionalpartnerschaft und für Ihren Einsatz für Völkerverständigung erhalten Sie mit Dank und Anerkennung die Partnerschaftsmedaille des Bezirks Mittelfranken in Bronze", so Christa Naaß.

 

Gemeinsamer Einsatz zur Bekämpfung der Mädchenbeschneidung

Anlässlich ihres sechzigsten Geburtstages im Februar dieses Jahres hatte die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß einen Spendenaufruf zugunsten der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Entwicklungshilfe Mali e.V. (LAG Mali) gestartet. Für die dadurch zusammengetragene Spende in Höhe von 3.500 € bedankte sich nun der Vorsitzende Stefan Schuster, MdL persönlich bei der gebürtigen Gunzenhäuserin.

Dies war nicht das erste Engagement von Christa Naaß für die LAG. Seit zehn Jahren ist sie eine ihrer tatkräftigsten UnterstützerInnen und im Vorstand des gemeinnützigen  Vereins aktiv.

Die Spende wird in der malischen Region Dioila, etwa 150 Kilometer östlich der Hauptstadt Bamako, ihre Verwendung finden. Dort setzt sich die LAG Mali seit 2005 zusammen mit der malischen  Partnerorganisation AMSOPT gegen die Beschneidung von Mädchen ein. Mit Aufklärungskampagnen über die fatalen gesundheitlichen Folgen der „Excision“, der Genitalverstümmelung junger Mädchen und Frauen, wird in 15 Dörfern Überzeugungsarbeit geleistet, damit den Mädchen in Zukunft diese grausame Praxis erspart bleibt.

 

Hilfe für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Christa Naaß mit Bezirksrätin Elke Zahl und den MdL's Harry Scheunstuhl und Gabi Schmidt

Seit dem Januar 2015 ist die Tagesklinik Neustadt a.d. Aisch der Bezirkskliniken Mittelfranken mit 20 Therapieplätzen in Betrieb. Schon von Weitem ist die in Grün- und Brauntönen changierende Fassade zu sehen.

Nach einem knappen Jahr Bauzeit wurde nun die neue psychiatrische Tagesklinik in unmittelbarer Nähe des Neustädter Krankenhauses mit einem Festakt eröffnet. Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, die bereits beim ersten Spatenstich anwesend war, freute sich über die rasche Fertigstellung der Einrichtung.

Sowohl die Institutsambulanz als auch die Tagesklinik sind wochentags besetzt und bieten Hilfe, wenn die Schwere oder Dauer einer Erkrankung eine kontinuierliche und krankenhausnahe Versorgung notwendig macht. "Die Patienten befinden sich wochentags in Behandlung und können die Abende und die Wochenenden zuhause verbringen", erläuterte Chefarzt Dr. Andres Ahnert.

 

Christa Naaß würdigt denkmalpflegerische Leistungen

Der Bezirk Mittelfranken spricht alljährlich  Bürgern und Institutionen, die sich durch besondere denkmalpflegerische Leistungen verdient gemacht haben, Dank und Anerkennung aus.

Im Rahmen der Denkmalprämierung 2014 wurden 54 Objekte ausgezeichnet. Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, bei der Prämierungsveranstaltung: "Wer Denkmäler erhält, bewahrt und pflegt gibt damit unserer Kulturregion eine Zukunft". Sie dankte den Eigentümern, Kirchen, Vereinen und Institutionen für deren großen Einsatz und ihre nicht selbstverständliche Leistung. "Sie alle haben sich einer verantwortungsvollen Aufgabe gestellt und diese mit viel Bravour und Herzblut gemeistert", so Christa Naaß. "Dadurch haben Sie dazu beigetragen, dass unsere Region weiterhin ihr unverwechselbares Gesicht behalten kann und dass Denkmäler zum Leben erwacht sind". Sie gab dabei der Hoffnung Ausdruck, dass die Denkmalprämierung des Bezirks Mittelfranken dazu beiträgt, dass Denkmalpflege auch für die Zukunft in unserer Region gesichert ist und eine wichtige Aufgabe unserer Kulturpolitik bleibt und dadurch immer wieder "der Blick für Altes neu geschärft wird".
 

 

Partnerschaftsarbeit ist auch Erinnerungsarbeit

Ihren jüngsten Besuch in Danzig nutzte die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Beauftragte für die Partnerschaft Mittelfrankens mit der Woiwodschaft Pommern, um das ca. 36 km von Danzig entfernte Konzentrationslager Stutthof zu besuchen.

„Das Jahr 2015 ist ein Gedenkjahr“, so Christa Naaß. „Wir gedenken des 70. Jahrestags des Endes des 2. Weltkrieges und der Befreiung der Konzentrationslager, in denen alleine in Stutthof 65.000 Menschen ums Leben kamen.

Christa Naaß erinnerte daran, dass abgesehen von einem Teil der Tschechoslowakei kein anderes Land im Krieg von der deutschen Wehrmacht länger besetzt war als Polen. Kein anderes Land wurde so systematisch durch Verschleppung und Mord entvölkert, um als „Lebensraum“ für das deutsche Volk zu dienen. Auf polnischem Boden errichtete das NS-Regime die meisten jeder Konzentrationslager, in denen Millionen europäischer Juden, Millionen von Polen ermordet wurden.

Stutthof war das erste Konzentrationslager auf polnischem Boden, das am 02. September 1939, also einen Tag nach Kriegsbeginn, eröffnet wurde. Stutthof wurde ein Ort des Grauens, ein Platz unvorstellbarer Leiden. Die Absicht, ein Lager für die „unerwünschten polnischen Elemente“ zu schaffen, entstand bei den Nazi-Behörden bereits lange vor Aussbruch des Krieges. Die ersten Häftlinge waren überwiegend aus Pommern stammende Polen, später kamen Häftlinge aus weiteren ponischen Gebieten sowie aus der Sowjetunion, Dänemark, Norwegen, Frankreich, Litauen, Deutschland und Ungarn sowie weiteren Nationen dazu. Von insgesamt 125.000 Häftlingen in Stutthof und den 103 Außenkommandos wurden 22.000 in andere Lager deportiert und 65.000 ermordet. Wegen der harten Haftbedingungen und der schweren, unmenschlichen Arbeit und Arbeitsbedingungen, so für die Deutschen  Rüstungwerke, starben viele Häftlinge. Ab 1944 wurden Häftlinge, davon 77 Behinderte, in den Gaskammern ermordet.

Am 24. Januar 1945 begann die SS mit der Räumung des Lagers und trieb die verbliebenen Häftlinge auf einen Todesmarsch, den Tausende nicht überlebten. Viele ertranken auf dem Seeweg.

Stutthof war das erste Konzentrationslager außerhalb des deutschen Reichsgebietes und das letzte Konzentrationslager, das am 09. Mai 1945 von Soldaten der Roten Armee befreit wurde.

Heute gedenkt auf dem Gelände des ehemaligen Lagers ein Museum den Opfern. An ihr Leiden erinnert auch ein Denkmal, das das Grauen erfassbar macht.

Die Stellvertreterin des Präsidenten legte für den Bezirk Mittelfranken Blumen nieder und gedachte den Opfern.

„Heute sind unsere Völker nach einer über 40jährigen Spaltung Europas nicht nur freundschaftlich verbunden, sondern auch gemeinsam verbündet in der Europäischen Union. Heute wollen wir Frieden, Freiheit und Demokratie gemeinsam schützen“, so Christa Naaß bei ihrem anschließendem Gespräch mit der Vizemarschallin Hanna Zych-Cison. Das war aber nur möglich, indem man sich der gemeinsamen Geschichte gestellt hatte. Polen vermochte zu vergeben, als Deutschland sich zur eigenen Schuld bekannte.“

 

 

 

Willy-Brandt-Medaille für Richard Fischer

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