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Nur etwa jede vierte Frau erhält Bayerischen Verdienstorden
Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christa Naaß fordert die Staatsregierung auf, bei Ordensverleihungen Frauen entsprechend ihres Anteils an der Bevölkerung zu berücksichtigen. „Die Ankündung von Ministerpräsident Seehofer, künftig Vorschläge zur Auszeichnung mit dem Bayerischen Verdienstorden nur noch anzunehmen, wenn der Anteil der zur Auszeichnung vorgeschlagenen Frauen mindestens 30 Prozent beträgt, ist halbherzig und sagt noch lange nichts über die letztendliche Verleihung des Ordens aus," so Naaß.
„Ein gut funktionierender öffentlicher Dienst ist die Grundlage für einen stabilen demokratischen Staat, der für Frieden und innere Sicherheit sorgen muss", stellt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagtagsfraktion, Christa Naaß, mit Blick auf den morgigen Tag des öffentlichen Dienstes fest.
Am 30. Juni wählt die Bundesversammlung den nächsten Bundespräsidenten. Als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion wird Christa Naaß wieder der bayerischen Delegation bei der Bundesversammlung angehören. Bereits im vergangenen Jahr war sie bei der Bundesversammlung in Berlin und unterstützte mit ihrer Stimme die damalige Kandidatin Gesine Schwan.
Dringlichkeitsantrag zur Verhinderung der unsozialen Kürzungsvorschläge
Auch zweiten am Tag nach der Bekanntgabe des Sparpakets der CDU/CSU FDP Koalition in Berlin kann die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion kaum ein gutes Haar daran finden: „Die Sparpläne aus Berlin sind noch schlimmer, als vermutet. Die Bundesregierung betreibt hier klare Klientelpolitik und versucht sich auf Kosten der schwächsten Glieder unserer Bevölkerung und auf Kosten der Kommunen gesund zu sparen“, kritisiert Naaß.