Allgemein
Zu ihrer Herbstklausur traf sich die SPD-Bezirkstagsfraktion diesmal in Heidenheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Als Tagungsort hatte Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten den Klostergasthof gewählt, um ihren Fraktionskollegen in diesem Zusammenhang die Ergebnisse des umfangreichen, auch mit finanziellen Mitteln des Bezirks (50.000 Euro) um- und ausgebauten Klosters zu einer Begegnungs- Bildungs- und Dokumentationsstätte zu zeigen. Begeistert zeigten sich die Fraktionsvorsitzende Gisela Niclas (Erlangen), ihr Stellvertreter Sven Ehrhardt (Roth) und Dr. Horst Krömker (Nürnberg) von dem Ort für spirituelles Leben, ökumenische Begegnung, Bildung und Dokumentation, das am 10. März diesen Jahres offiziell eröffnet wurde. "Das Kloster Heidenheim war die Keimzelle der Christianisierung in Franken", erinnerte Christa Naaß und hob die Bedeutung dieses Zentrums für die zivilisatorische Entwicklung dieser Region hervor.
Große Resonanz fand die Ausstellung des Sudetendeutschen Rates „So geht Verständigung – dorozumění“ bei der Eröffnung im Erlanger Rathaus. Aus ganz Mittelfranken sowie aus Unter- und Oberfranken fanden sich Besucherinnen und Besucher ein. Darunter der Bundesvorsitzende der Seliger-Gemeinde und Präsidiumsmitglied des Sudetendeutschen Rates Albrecht Schläger und zahlreiche mittelfränkische Bezirksrätinnen und Bezirksräte.
Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß begrüßte die Gäste im Foyer des Rathauses. Sie bedankte sich bei der Generalsekretärin Christa Naaß dafür, dass sie die Ausstellung nach Erlangen gebracht hat. „Als Patenstadt für die Heimatkreise Brüx und Komotau übernehmen wir seit fast sieben Jahrzehnten selbst Verantwortung für die Verbesserung der deutsch-tschechischen Beziehungen und erleben sehr intensiv, wie über gemeinsame Projekte – vor allem in der Kultur und Aufarbeitung der Geschichte – die Beziehungen immer vertrauensvoller und offener werden. An diesem Werk der Verständigung und Versöhnung wollen wir gemeinsam nach Kräften mitwirken“, so die Bürgermeisterin, die in Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Florian Janik sprach.
Im Rahmen des 12. Vertriebenenempfangs der SPD-Landtagsfraktion durfte ich das Tanz- und Volkloreensemble Ihna aus Erlangen mit dem Brückenbauerpreis auszeichnen. In meiner Laudatio würdigte ich die völkerverständigende Arbeit der Gruppe:
Sehr geehrte Frau Jäger, Frau Hörner,
liebe Mitglieder des Tanz- und Folkloreensembles Ihna,
zuerst auch von meiner Seite ein herzlicher Dank für die wunderbare musikalische Umrahmung unseres Empfanges. Alleine dies wäre schon ein Grund, Sie auszuzeichnen.
Aber es gibt viel, viel mehr Gründe, auf die ich gleich eingehen werde.
Ich möchte aber zuvor meiner Freude Ausdruck verleihen, dass ich heute die Auszeichnung vornehmen darf.
Als Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten von Mittelfranken und Beauftragte des Bezirks für die Partnerschaft mit der Woiwodschaft Pommern freut es mich natürlich, eine mittelfränkische Gruppe heute würdigen zu dürfen. Und als Ehrenmitglied der Pommerschen Landsmannschaft freut es mich umso mehr.
Auf einer Sondersitzung der Vollversammlung des Bayerischen Bezirketages wurde eine Satzungsänderung zur Erweiterung des Präsidiums beschlossen.
Die im April genehmigte Änderung hat zum Ziel, die nach der Bezirkswahl erweiterte Parteienvielfalt in den Bezirkstagen auch im Präsidium des Bayerischen Bezirketages widerzuspiegeln.
Mit Inkrafttreten der Satzungsänderung kann Christa Naaß nun ihr Amt als dritte Vizepräsidentin des kommunalen Spitzenverbandes der sieben bayerischen Bezirke antreten.
Die neue 3sprachige Ausstellung „So geht Verständigung – dorozumění“ des Sudetendeutschen Rates wird derzeit im Gymnasium in Lappersdorf bei Regensburg gezeigt. Sie ist noch geöffnet bis 11. April. "Wir dokumentieren mit der Ausstellung das heutige Selbstverständnis der Sudetendeutschen als Bindeglied zwischen den Völkern in Mitteleuropa", so Generalsekretärin Christa Naaß. Sie dankt der Beauftragten der Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene Sylvia Stierstorfer für die Übernahme der Schirmherrschaft.