Die Bayern SPD nimmt Bezug auf die Wahlversprechen von Ministerpräsident Horst Seehofer, der angekündigte hatte bis 2023 ein barrierefreies Bayern zu schaffen.
Der SPD Ortsverein hat als ersten Anlaufpunkt die Bahnhöfe in Waldkraiburg und Jettenbach die Barrierefreiheit betreffend, getestet. Gemeinsam machten sich Alex Pfasch - Rollstuhlfahrer, Richard Fischer - 2. Bürgermeister, Bernd Wegmann - OV Vorsitzenden, Christine Blaschek - Stadt- und Kreisrätin und Alex Will - Kreisrat zum Testen.
Christa Naaß würdigt beim Vertriebenempfang der SPD-Landtagsfraktion die Banater Jugend- und Trachtengruppen
Zum 8. Mal fand ein Empfang der SPD-Landtagsfraktion für Flüchtlinge, Vertriebene und Aussiedler im Bayerischen Landtag statt, der von der ehemaligen Landtagsabgeordneten und vertriebenenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Christa Naaß ins Leben gerufen wurde.
Mit diesem Empfang verknüpfte die SPD-Landtagsfraktion die Erinnerung an die Vertreibung von Millionen Menschen aus ehemals deutschen Gebieten in Osteuropa mit der Mahnung, den heutigen Kriegs- und Terrorflüchtlingen beizustehen.
Neben Eduard Neuberger, ein Russlanddeutscher aus Straubing, der sich ehrenamtlich als Betreuer für Asylbewerber und andere Migranten einsetzt und Peter Paul Polierer, Bundesvorsitzender der Sudetendeutschen Jugend wurden von Christa Naaß, der Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates, die Deutschen Banater Jugend- und Trachtengruppen unter der Leitung von Harald Schlapansky als „Brückenbauer“ ausgezeichnet. „Die DBJT“, so die Laudatorin, „vermittelt einer breiten Öffentlichkeit Banater Brauchtum, schwäbisches Trachtengut und traditionelle Tänze. Sie nimmt wichtige Aufgaben zur Bewahrung der Identität der Banater Schwaben wahr und leistet durch ihre vielfältigen Aktivitäten einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft und eine Verbindung zwischen den Generationen“. Christa Naaß hob besonders aber auch deren Beitrag zur Völkerverständigung, u.a. durch Hilfsaktionen und Integration junger Aussiedler hervor.
Der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Dr. Bernd Fabritius, dankte der SPD-Landtagsfraktion für ihr jahrelanges und nachhaltiges Engagement für die Themen der Vertriebenen und wünschte sich, dass sich andere Bundesländer daran ein Beispiel nähmen.
Bild v.l. Marianne Zollner (Bgm Mühldorf), Ewald Schurer (MdB), Bernd Wegmann (SPD OV Waldkraiburg), Richard Fischer (2. Bgm. Waldkraiburg)
„Der rote Treffpunkt“: Flüchtlinge – was nun?
Mit MdB Ewald Schurer
Der rote Treffpunkt – ein neues Markenzeichen in der politischen Landschaft Waldkraiburgs – fand an diesem Wochenende in der Taverne Korfu statt. Zum Thema hatte er die Flüchtlingswelle, die derzeit Europa überrollt. SPD Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer konnte auf die politische Lage in Europa, in Deutschland und vor allem in den Kommunen und Gemeinden eingehen.
Treffpunkt: „Es kommen Menschen"
Als erstes antwortete Ewald Schurer auf die Frage, was er vom CSU Vorschlag hält, die im Mittelmeer geretteten Flüchtlinge zurück nach Nordafrika in sogenannte Auffanglager zu bringen. Diesem Vorschlag erteilte er eine klare Absage, seiner Ansicht nach gingen die Betroffenen als Todgeweihte zurück. Nach dem Scheitern des Arabischen Frühlings herrscht in vielen Staaten Chaos, Bürgerkrieg, sind keine Strukturen vorhanden oder gibt es Diktaturen. Europa habe zu lange zugeschaut, ohne die Entwicklungen in den Ländern zu unterstützen.