SPD Waldkraiburg

Gedenken den Opfern von Flossenbürg

Christa Naaß mit MdL Klaus Adelt und MdL Reinhold Strobl

Christa Naaß, Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates und MdL Reinhold Strobl, beide Mitglieder des Vertriebenenbeirates der SPD-Landtagsfraktion, nahmen an dem Feierlichen Gedenkakt zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenburg am 26. April 2015 in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg teil.

Sie gedachten gemeinsam mit Dr. JackTerry, dem Sprecher der ehemaligen Häftlinge Flossenbürg, dem bayerischen Ministerpräsidenten, dem tschechischen Minister für Kultur Daniel Hermann u.v.a. den Tausenden von Opfern durch Nazi-Terror im KZ Flossenbürg mit seinen 90 Außenlagern, in denen von 1938 – 1945 84.000 Männer und 16.000 Frauen und auch Kinder inhaftiert waren.

Nach der Kranzniederlegung am Platz der Nationen suchten die SPD-Vertreter die Gedenktafel der Seliger-Gemeinde auf, die im Jahr 2009 im Rahmen einer würdigen Feierstunde an einer Mauer angebracht wurde. „Zum Gedenken an die sudetendeutschen Sozialdemokraten, die wegen Ihres Einsatzes für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sowie für ihre Treue zur Arbeiterbewegung in der Ersten Tschechoslowakischen Republik Gefangenschaft und Tod in diesem Lager erleben mussten“. So steht es auf der Gedenktafel. Insgesamt waren rund 300 Sudetendeutsche in Flossenbürg. 100 von ihnen waren Sozialdemokraten.

„Das Vermächtnis der Flossenbürg-Häftlinge verpflichtet uns alle, gemeinsam daran zu arbeiten, dass Demokratie und freiheitliche Grundwerte nie wieder zur Disposition stehen dürfen“, so Christa Naaß, die erst vor wenigen Wochen das Konzentrationslager Sutthof in der Nähe von Danzig besucht hatte.

 

Treffpunkt "Mindestlohn"

Der Mindestlohn – eine der größten Herausforderungen der letzten Jahre

Und die SPD hat die Lösung für dieses Problem geschaffen. Mit diesen Worten stieg Richard Fischer, Regionssekretär der IG BAU, beim ersten roten Treffpunkt in sein Referat zum Mindestlohn ein. Der SPD Ortsverein hatte dazu eingeladen Informationen aus erster Hand zu erhalten und dieses Angebot wurde gern angenommen.

Wer wenig Lohn erhält, wird auch später

 

Barrierefreiheit ist Menschenrecht

Barrierefreiheit geht uns alle an

 

Barrierefreiheit ist eine zentrale Aufgabe für ein soziales und modernes Bayern und ist auch Aufgabenstellung im Bundeswahlkreis Ansbach.

Die Delegierten aus dem SPD-Unterbezirk Ansbach Norbert Dumler, Bürgermeister Lutz Egerer, Bezirkstagsvizepräsidentin Christa Naaß und SPD-Geschäftsstellenleiter Michael Rehbogen begrüßten es, dass die BayernSPD am vergangenen Wochenende einen eigenen Parteitag zum Thema "Bayern Barrierefrei" durchgeführt hat.

Selbstbestimmte Teilhabe am Leben ist ein Menschenrecht. Um es durchzusetzen, braucht es einen klaren politischen Willen, ein Gesamtkonzept und Geld. "Für die SPD ist Barrierefreiheit ein Querschnittsthema, das sich durch nahezu jeden Lebensbereich zieht - und es ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit", finden die SPD-Vertreter aus dem SPD-Unterbezirk Ansbach. Christa Naaß berichtet in diesem Zusammenhang, dass die SPD deshalb auch einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen beantragt hat und der Bezirk Mittelfranken z.B. auf Antrag der SPD-Bezirkstagsfraktion eine Stabsstelle Inklusion geschaffen hat. Erst vor wenigen Wochen hatte sie im Rahmen eines Symposiums in Danzig, das von der Diakonie Neuendettelsau veranstaltet wurde, zum Thema Inklusion gesprochen.

SPD-Kreisvorsitzender Norbert Dumler stellt fest, dass "auf dem Weg zur Barrierefreiheit auch die Barrieren in den Köpfen und in den Herzen der Menschen fallen müssen. Es braucht ein Umdenken aller Generationen, denn das Thema geht alle an".

Bürgermeister Lutz Egerer erinnert: "Vollmundig hat der bayerische Ministerpräsident ein barrierefreies Bayern für das Jahr 2023 angekündigt. Das Wahlversprechen wurde jedoch schon wieder gebrochen. Nur noch staatliche Gebäude sollen bis zu diesem Zeitpunkt barrierefrei sein, den Rest müssen die Kommunen selbst schultern. Gerade diese bräuchten aber bei der Umsetzung von Barrierefreiheit Hilfe und Unterstützung.

Der Leitantrag "Bayern barrierefrei - Barrierefreiheit geht uns alle an" wurde auf dem Kleinen Landesparteitag in Unterschleißheim einstimmig beschlossen und wurde auch in "einfache Sprache" übertragen, damit ihn alle Menschen verstehen können, auch die, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, die, die schlechte Bildungschancen  oder die bisher keinen Zugang zu politischen Themen hatten.

 

Kundgebung des DGB am 1. Mai

Traditionell unterstützt die SPD die Gewerkschaften und somit die Arbeiter, Angestellte, Beamte und alle Beschäftigte in der Arbeitswelt.

Die Geschichte des 1. Mai beginnt in Anlehnung an die Massendemonstration am 1. Mai 1856 in Australien.

Der Versuch der Weimarer Nationalversammlung, am 15. April 1919 den 1. Mai zum gesetzlichen Feiertag zu bestimmen, endete

 

Christa Naaß verleiht bronzene Partnerschaftsmedaille

Pit Dichter, Horst Lochner, Christa Naaß, Jean-Paul Meillaud

Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten verlieh die bronzene Partnerschaftsmedaille an drei Persönlichkeiten, die sich um die deutsch-französische Partnerschaft zwischen der Region Limousin und dem Bezirk Mittelfranken besonders verdient gemacht haben. Anlass war der Besuch einer 35köpfigen Schulklasse mit ihren Lehrern vom Lycee Agricole La Faye in Saint-Yrieix-la-Perche im Rahmen des Schüleraustausches mit den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf. Dieser Austausch wird seit 27 Jahren gepflegt.

Ausgezeichnet wurden:

Jean-Paul Meillaud, der seit dem Jahr 2000 bereits 24x Besuche und Gegenbesuche organisiert, geplant und begleitet hat,

Horst Lochner, Außenstellenleiter des Staatl. Berufsschulzentrums Ansbach in Triesdorf, der seit 1990 den Austausch von Schulklassen 41 x organisiert hat

Pit Dichter, der an der FH Triesdorf studiert hatte und seit dem Jahr 2000 diese Schülerbegegnungen als Dolmetscher unterstützt hat.

"Für dieses außergewöhnliche Engagement im Rahmen der Regionalpartnerschaft und für Ihren Einsatz für Völkerverständigung erhalten Sie mit Dank und Anerkennung die Partnerschaftsmedaille des Bezirks Mittelfranken in Bronze", so Christa Naaß.

 

Willy-Brandt-Medaille für Richard Fischer

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