Nach 24 Jahren im Waldkraiburger Stadtrat endet 2026 die kommunalpolitische Tätigkeit von Christine Blaschek. Seit ihrem Eintritt in das Gremium im Jahr 2002 setzte sie sich mit großem Engagement für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ein.

Christine Blaschek - 1. Bürgermeister Emil Kirchmeier
Ein besonderer Schwerpunkt ihres Wirkens lag dabei stets im sozialen Bereich.Als Referentin für Arbeit und Soziales engagierte sie sich von 2017 bis 2026 für Menschen in schwierigen Lebenslagen und trug wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt bei. Darüber hinaus war sie viele Jahre als Betreuungsrätin tätig und setzte sich für Menschen ein, die auf Unterstützung und rechtliche Betreuung angewiesen sind.Neben ihrer Arbeit im Stadtrat übernahm Christine Blaschek Verantwortung in zahlreichen Gremien, darunter im Aufsichtsrat der Stadtbau Waldkraiburg GmbH, im Jugendförderungswerk sowie zeitweise als Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses. Auch im Kreistag Mühldorf am Inn vertrat sie die Interessen Waldkraiburgs.Mit ihrem langjährigen Einsatz, ihrer Verlässlichkeit und ihrem besonderen Blick für die Anliegen der Menschen hat Christine Blaschek das Leben in Waldkraiburg nachhaltig mitgestaltet. Für dieses außergewöhnliche Engagement gilt ihr großer Dank und Anerkennung.

Stadträtin Martina Arnusch-Haselwarter - Christine Blaschek (Stadträtin a.D.)

Die Austragler ;-)
Christine Blaschek, Anton Sterr, Gustl Schenk, Anton Kindermann

Ausführlicher Bericht zum außergewöhnlichen Engagement von Stadträtin Christine Blaschek in den vergangenen 24 Jahren im Stadtrat folgt!

Vom SPD-Ortsverein - V.l.n.r.: Hüseyin Çabuk (Kassier), Christine Blaschek (Stadträtin a.D.), Bernd Wegmann (2. Vorsitzender), Peter Schmid-Rannetsperger (Schriftführer)
Ein Passant merkte an, dass es doch sinnvoller wäre, Geld im Land den Bürgern zukommen zu lassen, anstatt Radwege in Peru zu bauen.
Die Behauptung, Deutschland habe 315 Mio. € allein für Radwege in Peru ausgegeben, ist falsch; die bilateralen Zusagen und Projektmittel sind komplex (Zuschüsse + Kredite) und liegen laut verfügbaren Berichten deutlich anders — z. B. einzelne Zuschüsse von 20 Mio. € (2020) und 24 Mio. € (2022) für Radwege sowie größere Paketzusagen im Rahmen bilateraler Zusammenarbeit.
Ex‑Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hatte das Projekt im Jahr 2020 gestartet. Aus gutem Grund. Deutschland fördert in Peru mehrere Projekttypen: nachhaltige Mobilität (Radwege, Busse), städtische Infrastruktur, Klimaschutzmaßnahmen und technische Zusammenarbeit. Ziel ist u. a. ein Radwegenetz von 114 km in Lima, das schrittweise umgesetzt wird; bislang sind nur Teilabschnitte realisiert.
Wirtschaftliche Vorteile: Deutsche Firmen (Planer, Ingenieurbüros, Zulieferer) erhalten Aufträge für Planung, Bau und technische Beratung; das schafft Export‑ und Beschäftigungseffekte in Deutschland. Forschung und Wissenstransfer: Kooperationen fördern Forschung, Ausbildung und Kapazitätsaufbau, wovon deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen profitieren.
Entwicklungshilfe ist wichtig, weil sie Armut reduziert, globale Risiken mindert und langfristig auch Deutschland wirtschaftlich, politisch und ökologisch nützt. Konkrete Vorteile für Deutschland sind neue Märkte für Exporte, stärkere internationale Stabilität und Fortschritte beim Klimaschutz.
Der Anteil, der für Entwicklungshilfe ausgegeben wird, bezogen auf das Bruttonationaleinkommen, liegt deutlich unter 1 Prozent!