Voller Freude begegnete die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß beim 20jährigen Jubiläum des Schwabacher Seniorenbeirates langjährige politische Wegbegleiter: Zum einen den Gründer der Schwabacher Seniorentage Günther Franke und zum anderen den ehemaligen SPD-Parteivorsitzenden, Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales Franz Müntefering, der als Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. eine launige Rede hielt. Er zeigte sich begeistert von der Vielfalt der Aktivitäten des Seniorenbeirates, die anlässlich des 20jährigen Jubiläums die 1. Schwabacher Seniorenkulturtage ins Leben gerufen haben.
Mit dem Erweiterungsbau des Bezirksrathauses geht es sichtbar zügig weiter. Nach dem Spatenstich im April diesen Jahres fand nun die Grundsteinlegung statt. Der Anbau wurde deshalb erforderlich, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die derzeit an einem anderen Standort untergebracht sind, auch in das Bezirksrathaus einziehen können. Das neue Gebäude wird rund 18 Mio Euro kosten und soll als 1. Bauabschnitt für ca. 200 Mitarbeiter Platz bieten. Das Richtfest ist im Frühjahr 2018 geplant. In einem zweiten Bauabschnitt, der bereits mitgeplant aber noch nicht umgesetzt wird, können bei Bedarf weitere 90 neue Arbeitsplätze entstehen.
Christa Naaß ging zusammen mit dem Bezirkstagspräsidenten, dem Liegenschaftsbeauftragten und der Projektleiterin Frau Gisela-Charlotte Niedermeyer gut gelaunt an die Grundsteinlegung.
Zum 25. Mal wurde am 10. Oktober der Internationale Tag der seelischen Gesundheit begangen.
Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO leidet weltweit jeder vierte Arztbesucher an einer seelischen Erkrankung. Deutsche Studien sprechen von 8 Mio Deutschen mit behandlungsbedürftigen psychischen Störungen. Diese sind derzeit auch die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.
Das sind nach Meinung der stellvertretenden Bezirkstagspräsidentin und SPD-Kreisvorstandsmitglied Christa Naaß alarmierende Zahlen – und deshalb besteht dringender Handlungsbedarf – auch von Seiten der Politik, wenn es z.B. um die Reform der Psychotherapeutenausbildung geht, aber auch um die Sicherung ausreichender Behandlungsmöglichkeiten bis hin zur Prävention seelischer Erkrankungen.