SPD Waldkraiburg

Stadtbus - wie sieht die Zukunft aus?

Veröffentlicht am 08.11.2015 in Ortsverein

„Leider sind die Leute, die es betrifft, heute wieder nicht da. Aber Wunder ist es keines, es fährt ja heute kein Bus“, meinte eine Waldkraiburgerin und schon war man mitten im Thema. ...

Mit diesem Thema beschäftigte sich der SPD Ortsverein in einem weiteren roten Treffpunkt am Sonntag, den 8. November 2015 in der Taverne Korfu. Die ca. 20 Zuhörer und Interessierten konnten sich informieren und bei einer angeregten Diskussionsrunde eigene Gedanken mit einbringen.

Vorstandsmitglied Hüseyin Cabuk begrüßte die Anwesenden und umriss das Thema des Tages in wenigen Worten. Danach übernahm 2. Bürgermeister Richard Fischer die Vorstellung der 3 angedachten Varianten, veranschaulicht durch eine Powerpoint Präsentation. Informationen über die Fahrgastzahlen - ungefähr 35 000 Personen werden durchschnittlich im Jahr befördert, das heißt jeder Waldkraiburger fährt 1 ½ mal im Jahr mit dem Bus – kamen ebenso auf den Tisch, wie der Hinweis, dass heute keine Wertung der Varianten vorgenommen werden sollen. Das Ziel der heutigen Versammlung war die Meinungsbildung, die Sammlung von alternativen Vorschlägen und die Wünsche für die Zukunft.

Kreisrat Alex Will leitete im Anschluss die Diskussion, die mit einem regen Austausch von Meinungen begann. „Leider sind die Leute, die es betrifft, heute wieder nicht da. Aber Wunder ist es keines, es fährt ja heute kein Bus“, meinte eine Waldkraiburgerin und schon war man mitten im Thema. Herr Lorenz hatte bereits bei der Änderung des Taktes von ½ Stunde auf einen Stundentakt eine Unterschriftenaktion gestartet. Er ist dafür, dass der Stadtbus erhalten bleibt und vielleicht auch die Erfahrungen der Busunternehmen mit in die Planungen zukünftiger Linienführungen einfließen können. Frau Schopf sieht auch die Bürger etwas in der Bringschuld. Die gehobene Erwartungshaltung könne sich heute keine Gemeinde, keine Stadt mehr leisten. Von Ihr kamen einige Vorschläge, die überprüfungswert sind. Vom Anfahren aller Haltestellen – der Bus hält an 25 Haltestellen – dem Vorschlag, Altenheime mit eigenen Kleinbussen mit in die Planung einzubeziehen bis hin zum Vorschlag, ob die Stadt nicht einen eigenen Bus anschaffen kann. Hier konnte Alex Will gleich kompetente Auskunft geben, dass es mit einem Bus nicht getan ist, man braucht auf alle Fälle eine  Ersatzbus. Auch er ist der Meinung, dass die Strecke mit 25 Haltestellen zu lang ist. Jochen Stein brachte noch einen Alternativvorschlag in die Runde ein – eine Mitfahrzentrale, die Mitfahrer organisiert. Das Thema Solidargemeinschaft wird in Zukunft wieder zu einem großen Thema werden.

Jochen Stein fasste am Ende der Versammlung noch einmal den Grundtenor der Diskussion zusammen und kam zu dem Fazit, dass alle der Meinung waren – Erhalt des Stadtbusses, aber nur mit einer kostengünstigeren Variante.

 

 

 

 

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