SPD Waldkraiburg

Christa Naaß gratuliert AWO-Wohnstätte Möhren zum 25jährigen Bestehen

Christa Naaß und weitere Gäste: Prof. Dr. Thomas Beyer, R. Mosandl, Peter Krauß und Richard Zäh

Anlässlich des diesjährigen Sommerfestes gratulierte Christa Naaß auch zum 25jährigen Bestehen der AWO-Wohnstätte in Möhren und freute sich, als Vertreterin des Bezirkstagspräsidenten die besten Grüße des mittelfränkischen Bezirkstages und vom Präsidenten selbst überbringen zu dürfen.

„Ein Viertel Jahrhundert sind sie nun alt – jung an Jahren, aber reich an Erfahrung“, stellte Christa Naaß fest.

Und sie sagte danke, dass die Arbeiterwohlfahrt ein vielfältiges Angebot für Menschen mit seelischen Erkrankungen zur Verfügung stellt und in einem Jahr, in dem die Arbeiterwohlfahrt ihren 95. Geburtstag begehen wird – gegründet im November 1919 von Marie Juchacz - das 25jährige Bestehen der Einrichtung feiern kann.

„Helfen und Gestalten! Das war schon immer das zentrale Anliegen der Arbeiterwohlfahrt seit ihrer Gründung“, stellte die Vizepräsidentin fest. „Dieses Motto steht auch bei der AWO Roth-Schwabach und damit auch in Möhren an oberster Stelle: Partner zu sein für diejenigen, die Unterstützung auf unterschiedlichste Art brauchen, ihnen dabei helfen wieder am Leben teilhaben und zu einem selbst bestimmten, eigenständigen Leben finden zu können.

Die AWO bietet eine umfangreiche Palette von Hilfestellungen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung bzw. Behinderung im offenen Bereich, im beschützten Bereich sowie in der Arbeitstherapie an.

Wenn es gemeinsam gelingt, die Krankheit und den Alltag zu meistern, psychische Stabilität wieder herzustellen oder zu verbessern, Eigenständigkeit und damit auch Selbstbewusstsein zu entwickeln, dann ist das für alle Beteiligten ein riesiger Erfolg.

Und Arbeit  - die Teilhabe durch Arbeit ist hier ein ganz wichtiger Faktor.

Der Bezirk Mittelfranken ist dabei ein wichtiger Partner und wird es auch bleiben.

Für das Wohnheim im offenen Bereich ist der Bezirk Mittelfranken Kostenträger für 24 Plätze mit einem jährlichen Kostenaufwand von 860.000 Euro, für den beschützten Bereich derzeit für 15 Plätze mit einem jährlichen Finanzaufwand von 630.000 Euro, also insgesamt von 1.490.000,00 Euro.

Und bei der Externen Arbeitstherapie übernimmt der Bezirk den Gesamtaufwand für 34 Plätze von 200.000 Euro. Gerade die Arbeitstherapie hilft den psychisch kranken Menschen, Stabilität und Bestätigung zu finden.

Das sind Beispiele die aufzeigen, in welch vielfältiger Weise der Bezirk dazu beiträgt, dass diese Angebote vorgehalten werden können – auch wenn das oft gar nicht nach außen dringt“.

„Wir müssen uns aber auch bewusst machen“, so Christa Naaß weiter, „dass die Anzahl der seelisch belasteten und psychisch kranken Menschen immer mehr zu nimmt, auch hier bei uns in Mittelfranken und auch immer mehr jüngere Menschen Hilfe brauchen.

Viele Menschen sind eben nicht so stark und belastbar wie andere, halten den Stress, den Druck am Arbeitsplatz, in der Familie, in der Schule, die Arbeitslosigkeit u. v. m. nicht mehr aus und werden krank – sehen keine Brücke mehr aus ihrem persönlichen Zustand heraus.

Gerade diese Menschen brauchen mehr Hinwendung statt Abkehr, Fürsorge und Unterstützung statt Gleichmut und Achselzucken, wohl wissend, dass es oft für das Umfeld und auch die Betroffenen schwer ist, gerade diese Form von Erkrankungen zu erkennen und darauf richtig zu reagieren.

Die AWO Roth-Schwabach, als zweitgrößter Kreisverband der AWO landesweit mit über 40 Einrichtungen und Dienstleistungen reagiert darauf mit immer neuen Angeboten für ein möglichst selbständiges und eigenverantwortliches Leben.

Aber in Möhren geht es nicht nur um Wohnen und Arbeiten. Es gibt auch zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, ob es Fußball, Kegeln, Kochen, Billard ist oder ein „Wohlfühlgarten“ als Ort für Ruhe und Besinnung.

„Den sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen“, zitiert die Vizepräsidentin Willy Brandt anlässlich des 50. Geburtstages der Arbeiterwohlfahrt, „das heißt, sich gegenseitig zu helfen, die Sorgen und Nöte des anderen mitzutragen, füreinander dazu sein. Menschlichkeit und Solidarität werden auf diesem Wege Wirklichkeit“.

Abschließend dankte Christa Naaß in diesem Sinne dem neuen Leiter der Einrichtung, Herrn Hofbeck und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz, ihre Tatkraft und ihre Freude an der Arbeit mit Menschen, die Ihre Unterstützung brauchen.

 

Besuch im Limeseum in Ruffenhofen

Hohen Besuch erwartete das Limeseum mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbauministerium Florian Pronold. Als Vertreterin des Bezirkstagspräsidenten nahm auch Christa Naaß an dem Treffen mit ihrem Parteifreund in Ruffenhofen teil. Sie berichtete, dass der Bezirk Mittelfranken seit dem Jahr 2012 jährlich Fördermittel in Höhe von 40.000 Euro zur Verfügung stellt. "Am Limeseum sind weitere Investitionen, wie z.B. weitere Sanitäranlagen sowie ein Betriebshof erforderlich", erläuterte Bürgermeister Fickel. "Dazu bräuchte der Zweckverband Unterstützung".

Pronold kündigte von Seiten des Ministeriums die Auflage eines Weltkulturerbeprogrammes an. Die Konzeption und die Förderkriterien werden derzeit erarbeitet und umgehend dem Zweckverband zugeleitet.

Das 2012 eröffnete Museum zählte im vergangenen Jahr bereits 30.000 Besucherinnen und Besucher und ist eine Aufwertung der Hesselbergregion. Beim anschließenden Rundgang erläuterte Museumsleiter Dr. Pausch die Besonderheiten des Museumsbereiches. Bei der Kenntnismachung des Bodendenkmals hat man bewusst auf Ausgrabungen verzichtet.

 

Christa Naaß eröffnete die 21. Mittelfränkischen Mundart-Theatertage in Bad Windsheim

Christa Naaß mit Günther Weber und Helmut Raab

Bei der Eröffnung der 21. Fränkischen Mundart-Theatertage stellte Christa Naaß als Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten fest, dass heute wieder etwas Besonderes im Fränkischen Freilandmuseum geboten ist.

„Es ist selbstverständlich“, so Naaß, „dass der Bezirk Mittelfranken seine Einrichtung wieder zur Verfügung stellt, da mit dieser zweitägigen Veranstaltung unser Freilandmuseum lebendig – so richtig „schee fränkisch“ wird und die Besucherinnen und Besucher eine der vielen Facetten fränkischer Kultur kennen lernen können.

Nicht nur kennen lernen, sondern sich an der fränkischen Sprache erfreuen, begeistern und vielleicht selbst einen engeren Bezug zu Mundart, zum eigenen Dialekt, zur eigenen Kultur finden.

Der Bezirk Mittelfranken stellt nicht nur die Einrichtung zur Verfügung, sondern er unterstützt auch finanziell seit 1994 die mittelfränkischen Mundart-Theatertage mit bisher über 16.000 Euro und wenn die Zuschüsse für alle Maßnahmen/Projekte der Arbeitsgemeinschaft Mundart-Theater Franken in Betracht gezogen werden, dann waren es in diesen 21 Jahren 81.974,27 Euro.

Das ist ganz im Sinne der Aufgabenstellungen der Bezirke im Bereich Kultur.

Mundart ist nicht etwas Altmodisches, Vergangenes, sondern etwas ganz Aktuelles – ein lebendiges Stück Franken.

Mundart bedeutet, Heimat nicht nur zu erhalten und zu bewahren, sondern auch zu spüren, sich mit der Heimat verbunden zu fühlen und sich im Dialekt mit anderen verbunden zu fühlen.

Dialekte dürfen nicht verloren gehen!“

Christa Naaß verwies darauf, dass dies erst im vergangenen Jahr der Präsident des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes, Herr Wenzel – auch ein Mittelfranke – eingefordert hat.

Dialekte sind oftmals authentischer, ausdrucksstärker und auch facettenreicher als die Hochsprache.

Mit Hilfe des Dialekts können außerdem ganz anders Befindlichkeiten ausgedrückt werden, für die einem oft im Hochdeutschen die Worte fehlen.

Insofern sind Dialekte als Bereicherung im Wortschatz zu verstehen.

Und deshalb, so der BLLV-Präsident, sollen Kinder auch in der Schule Dialekt sprechen dürfen – Ideal sind dafür z.B. Theateraufführungen in Mundart.

„Viele Redewendungen und Lebensweisheiten funktionieren überhaupt nur, wenn sie im Dialekt ausgesprochen wurden“ meinte die Vizepräsidentin. „Wenn ich nur alleine an unser fränkisches „basst scho“ denke.“

Sie bedankte sich im Namen des Bezirks Mittelfranken bei Herrn Weber, bei der Arbeitsgemeinschaft Mundart-Theater Franken e.V.  und bei Herrn Helmut Raab für die musikalische Umrahmung. Durch diese Mundart-Theatertage wird mit dazu beigetragen, ein lebendiges Stück Franken zu erhalten.

Und sie verwies abschließend auf den deutschen Schriftsteller Christian Morgenstern, der festgestellt hat: „Beim Dialekt fängt die gesprochene Sprache erst an“.

 

 

Mit Schwung ins Finale

SPD UB Vorsitzender Richard Fischer drückt der deutschen Nationalmannschaft ganz fest die Daumen. Er ist davon überzeugt, dass unsere Kicker den Einzug ins Finale schaffen. „Und dann ist alles möglich“. meint Richard Fischer. „Mich beeindruckt die Art und Weise, wie die deutsche Mannschaft auf die unterschiedlichen

 

Christa Naaß begrüßt naturhistorische Gesellschaft am Hesselberg

Foto Peter Tippl: Christa Naaß begrüßt die Gruppe aus Nürnberg. Weitere Bilder in der Bildergalerie.

Christa Naaß begrüßte als Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten eine Gruppe der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg zu einem Exkursionstag in Westmittelfranken und informierte sie über die vielfältigen Aufgabenstellung des Bezirks.

Sie erläuterte, dass diese Exkursion am Wochenende des Bezirks stattfindet, an dem sich der Bezirk Mittelfranken in seiner Vielfalt darstellt, z.B. mit seinen zahlreichen Bildungsangebote von den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf über das Zentrum für Hörgeschädigte, die Maschinenbauschule bis hin zur Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl und von den sozialen und sozialpsychiatrischen Diensten hin bis zu den Bezirkskliniken.

Im Bereich Kultur stellten sich die Museen, wie z.B. das Fränkische Freilandmuseum, das Haus Fränkischer Geschichte, das Klöppelmuseum in Abenberg, aber auch das Limousin-Haus in Fürth dar.

Auch die Fachberatung für Fischereiwesen informierte genauso wie die Trachtenforschungs- und Beratungsstelle oder der  Landschaftspflegeverband Mittelfranken.

Sie bedankte sich herzlich bei Norbert Metz vom Landschaftspflegeverband, der die Exkursion vorbereitet hatte und voller Engagement über die Geschichte des Streuobstanbaus in der Region und über aktuelle Projekte berichtete.

Der Aufstieg auf den Hesselberg über die historische Lindenallee geriet zu einem Erlebnis auf Grund der Erläuterungen von Herrn Metz zur kulturlandschaftlichen Entwicklung des Hesselberges, zur Situation der Schafhaltung, der Verbuschungsproblematik und der bürgerschaftlichen Aktionen zur Entbuschung. Auch die Betrachtung der Pflanzenwelt und Erläuterungen zur Frühgeschichte des Hesselberges wurden voller Interesse aufgenommen.

Vizepräsidentin Christa Naaß informierte die Gäste aus Nürnberg, an der Spitze deren Vorsitzender Rüdiger Frisch, über die Entstehung des Landschaftspflegeverbandes, der 1986 mit Unterstützung des Bezirks Mittelfranken gegründet wurde. „Wenn es den Landschaftspflegeverband nicht schön gäbe, so müsste man ihn erfinden“, so Christa Naaß. 245.600 Euro stellt der Bezirk auch heuer wieder für den
- Erhalt der Kulturlandschaft
- Schaffung flächendeckender Biotopverbünde und
- Umweltbildung bereit.

Er ist Unterstützungsgremium für viele Kommunen, Organisationen, Landwirtschaft und Privatpersonen. Rund 3000 Biotopflächen in 132 Städten und Gemeinden wurden im vergangenen Jahr betreut.

Es wurden aber auch neue Schritte der Regionalentwicklung und Regionalvermarktung wie z.B. das Altmühltaler Lamm oder der Hesselberger unternommen. Selbstverständlich werden im Bezirksrathaus Hesselberger Säfte angeboten. Und auch andere Kommunen werben mittlerweile mit den regionalen Produkten.  

Wenn es um die Entwicklung der Kulturlandschaft und die Entwicklung des Ländlichen Raumes in Mittelfranken geht, gibt es einen engen Schulterschluss zwischen Bezirk und Landschaftspflegeverband, berichtete die Vizepräsidentin weiter.

Dieser Aufgabenbereich deckt sich z.T. auch mit den Zielen der naturhistorischen Gesellschaft: Fördern von Naturschutz und Denkmalpflege, Verbreiten von naturwissenschaftlichem Wissen u.v.m.

 

 

Willy-Brandt-Medaille für Richard Fischer

Bundesregierung - Regierungsteam

Für Details klicken!

Hier steht die Wahrheit!