SPD-Kreisvorsitzender Harald Dösel ehrte zusammen mit SPD-Präsidiumsmitglied Christa Naaß und der Ortsvereinsvorsitzenden Rita Balzer zwei längjährige Mitglieder für ihre Treue zur ältesten demokratischen Partei Deutschlands, der SPD, die in diesem Jahr ihren 151. Geburtstag begehen konnte:
Für 45 Jahre Mitgliedschaft wurde Dr. Hubertus Fritzsching (rechts im Bild) gewürdigt, für 15 Jahre Horst Böhm (3. von rechts).
Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und ehemaliges Mitglied der Jury des Bürgerkulturpreises des Bayerischen Landtages, gratulierte zusammen mit Bezirkstagsrpräsident Bartsch der "Mühlenkraft e.V" zum 1. Preis.
Der Bürgerkulturpreis stand in diesem Jahr unter dem Leitthema "Aktiv. Kreativ. Inklusiv. - Bürgerschaftliches Engagement für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen". Den Preis von 7000 Euro bekam Mühlenkraft e.V. für das Projekt "Brückenbau an der Harnbacher Mühle". Bereits seit 2009 bietet der Verein Schulklassen und in den Ferienzeiten auch allen anderen Interessierten Lernerfahrungen in der Natur an. Auf diese Weise sollen Kinder und Jugendliche Selbständigkeit lernen, bei gemeinsamen Unternehmungen Gemeinschaftsgeist entwickeln und vor allem die Schranken zwischen Menschen mit und ohne Behinderung überwinden. "Denkverbote gibt es dabei keine", so Vorstand Jochen Riehl.
Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, hatte die Ehre, die Krippenausstellung der Krippenfreunde e.V. Herzogenaurach, die diesmal unter der Überschrift „Christus ist Mensch geworden“ steht, in der Spitalkirche in Bad Windsheim zu eröffnen.
„Krippen gehören zu den schönsten Zeugnissen der Volkskunst und Volksfrömmigkeit und in jeder Szenerie, in jeder Figur steckt viel künstlerisches und handwerkliches Geschick“, so Christa Naaß, „und jede Krippe erzählt auf ihre ganz eigene Weise die Frohe Botschaft „Gott ist Mensch geworden“.
Sie verwies darauf, dass es die siebte und letzte Ausstellung ist, die in diesem Jahr im Fränkischen Freilandmuseum eröffnet wird. Vier davon wurden bzw. werden hier in der Spitalkirche gezeigt: im April die Karikaturen-Ausstellung zum Thema „Ökumene“, im Juni und Juli „Kunst unterm Kirchendach“ und nun die die Krippenausstellung der Krippenfreunde e. V. aus Herzogenaurach.
Die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin stellte auch die Krippenfreunde Herzogenaurach vor, die 1993 zunächst als Arbeitsgruppe der Krippenfreunde tätig waren, 2002 ein eingetragenen Verein wurden und bis 2013 sogar ein Krippenmuseum betrieben.
Neben der Pflege der großen Kirchenkrippe in Herzogenaurach haben es sich die Vereinsmitglieder zur Aufgabe gemacht, während des gesamten Jahres in liebe- und mühevoller Kleinarbeit Krippen zu fertigen.
„Ein gutes Dutzend Krippen dieses aktiven Vereines können Sie anschließend hier betrachten“ kündigte Christa Naaß an. „Es sind ganz unterschiedliche Krippen dabei, aus unterschiedlichen Materialien wurden sie gefertigt, von der unglasierten Krippe mit abstrahierten Tonfiguren über Metallgussfiguren bis hin zu figürlich ausgestalteten Krippen mit Textilkleidung. Gemeinsam ist allen Krippen die hohe handwerkliche Präzision und der individuelle Ausdruck.
Mal spielt die Geschichte im orientalischen Raum, erkennbar an den Palmen und Kamelen, mal im fränkischen Raum mit Fachwerkhäusern. Es gib sogar eine Krippe, die Orient und Okzident vereint: ein Kamel, Marktfrauen in fränkisch anmutender Tracht und Bauern mit Käppis und sogar ein Elefant aus Indien oder Afrika verbinden sich zu einem harmonischen Gesamtbild.
Krippen bringen den Menschen die Weihnachtsbotschaft nahe – auch ohne Worte.“
Abschließend wünschte Christa Naaß eine besinnliche Adventszeit und dass uns die Geschichte von Bethlehem nicht nur zu Weihnachten berührt, sondern dass sie zu einer Geschichte wird, die uns das ganze Jahr über trägt – denn gerade die Geschichte der Herbergssuche, hat derzeit eine große Aktualität, wenn sie an die vielen Menschen denkt, die ihre Heimat verlassen müssen und Unterkunft und Sicherheit bei uns suchen.
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Zahlreiche Gäste hieß Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, zum 9. Energietag des Netzwerkes Erneuerbare Energien Westmittelfranken iim "Alten Reithaus" in Triesdorf willkommen.
"Der diesjährige Energietag, der unter dem Thema 'Energiesicherheit - Eckpfeiler der Energieversorgung in Europa' steht, trägt mit dazu bei", so Christa Naaß, "die notwendige Vernetzung von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Energieunternehmen und Privatpersonen in Sachen Energiepolitik sicher zu stellen".
Es gab außerdem eine Premiere: Erstmals nahm eine Fachdelegation aus der Woiwodschaft Pommern am Triesdorfer Energietag teil. Dr. Ing. Tadeusz Zurek, Leiter der Abteilung Energiepolitik im Marschallamt der Woiwodschaft, nahm nicht nur an der Podiumsdiskussion teil, sondern hielt auch einen Vortrag über die "Lokale Energiepolitik in Polen am Beispiel der Gemeinden in der Woiwodschaft Pommern".
Zur Podiumsdiskussion, bei der die eingeladenen Politiker auch die Frage beantworten sollten "Ist die Energiewende noch gewollt?" begrüßte die Vizepräsidentin u.a. auch die energiepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Generalsekretärin der BayernSPD Natascha Kohnen.
Als Vertreterin des Bezirkstagspräsidenten nahm Christa Naaß an der diesjährigen Jubilarehrung des ver.di Ortsvereins Ansbach teil.
Sie gratulierte den Kolleginnen und Kollegen, die für viele Jahrzehnte Treue zur Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft vom stv . Geschäftsführer des ver.di Bezirks Mittelfanken Ulli Schneeweiß und dem Ortsvereinsvorsitzenden Wolfgang Nees geehrt wurden.
"Seit Jahrzehnten steht Ihr treu zu Euerer Gewerkschaft", so die Vizepräsidentin in ihrem Grußwort, "und habt Euch dort für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen und für eine sozialere und gerechtere Gesellschaft eingesetzt. Dafür möchte ich Euch danken. Ohne Euch, ohne Eure Mitgliedschaft, ohne Euere aktive Teilhabe wäre ver.di nicht das, was sie heute ist - nämlich eine starke, schlagkräftige Gewerkschaft".