SPD Waldkraiburg

Rote Bank - Aufreger des Tages

Veröffentlicht am 10.08.2025 in Lokalpolitik

"Kehren, Unkraut rupfen, Müll entsorgen"

Das war die Überschrift eines Berichts in den Waldkraiburger Nachrichten vom 9.8.2025.

Worum geht es?

Die Stadt will die Bürger in die Pflicht nehmen und Geld sparen.

Bild: Laub Straße Kehren Herbst - Kostenloses Foto auf Pixabay

Wolfang Rakowitz, SPD-Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat:

„Was da eingespart wird, das steht in keinem Verhältnis zur Belastung, die auf die Bürger*innen nun zukommt. Bei allem Verständnis, dass die Stadt sparen muss, aber da hätte ich keinesfalls zugestimmt. Schaut man in die Vergangenheit, ist so viel Geld für unnötige Gutachten und andere Dinge ausgegeben worden, dass die Bürger*innen nun sauer sind, das verstehe ich. Es muss doch andere Einsparpotenziale geben, die man nutzen kann!

Rund 128.000 € können so gepsart werden, wird berichtet. Das wären bei 13.000 Haushalten monatlich 82 Cent.

Ich verstehe das beim besten Willen nicht!"

 

Kernelemente der neuen Satzung

  • Ab Oktober liegt die Verantwortung für saubere Gehwege und Fahrbahnrandstreifen bei den Grundstückseigentümern.

  • Gereinigt werden sollen Gehwege, Fahrbahnränder, Parkbuchten und Grünanlagen, außerhalb viel befahrener Straßen.

  • Die Reinigung umfasst Kehren, Entfernen von Schlamm, Unrat, Gras, Unkraut sowie das Freihalten von Abflussrinnen und Kanaleinläufen.

  • Laubbeseitigung im Herbst zählt ebenfalls zur Pflicht.

 

Zwei Passantinnen hatten uns darauf angesprochen. Eine erklärte, dass sie in ihrer Straße mit 75 Jahren die jüngste sei und keiner der anderen eine Vorstellung hat, wie das zu leisten wäre.
Eine andere berichtete vom Nachbarn gegenüber, der mit 86 Jahren gerade noch so sich um seinen Gehsteig kümmern kann. Die Straße zusätzlich noch, wie gefordert zu reinigen, das schafft er nicht mehr.

Im Übrigen wird befürchtet, dass Waldkraiburg noch mehr verdreckt (Es wurde auch von den Zuständen in den Parks und an den Wertstoffcontainern berichtet, die teilweise untragbar sind) wenn nun die Straßen auch nicht mehr mit den Kehrmaschinen befahren werden. Die Gullys überlaufen und so weiter.

Vorne: Stadträtin Martina Arnusch-Haselwarter im Gespräch mit einer Passantin. Im Hintergrund  (links) Landratskandidat Patrick Hüller mit Bernd Wegmann (Mitte) und Alexander Will (Stadt- und Kreisrat a.D.)
Ein anderer Passant meinte, man könne doch Pflichtaufgaben nicht so einfach auf die Bürger abwälzen.

v. links: Landratskandidat Patrick Hüller , Bernd Wegmann, Conny Mader, Stadträtin Martina Arnusch-Haselwarter, Stadträtin Christine Blaschek, Peter Schmid-Rannetsperger

 

 

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