Kraiburg: 13.07.08 Landtagskandidat Richard Fischer und Bezirkstagskandidat Michael Bartesch besuchen den Frühschoppen der Kraiburger SPD.
Kraiburg: 13.07.08 Landtagskandidat Richard Fischer und Bezirkstagskandidat Michael Bartesch besuchen den Frühschoppen der Kraiburger SPD.
Zum wiederholten Male trafen sich im Gasthaus Löw in Frauendorf am vergangenen Sonntag Mitglieder der SPD-Kaiburg und interessierte Mitbürger beim regelmäßig stattfindenden politischen Frühschoppen. Der Landtagskandidat Richard Fischer und der Bezirksratskandidat Michael Bartesch des SPD-Unterbezirkes Mühldorf nahmen zu einem späteren Verlauf des Frühschoppens teil. Ums Wort gebeten, legte Michael Bartesch überzeugend dar, dass er sich im Falle seiner Wahl mit all seiner Kraft für den Bezirk Oberbayern und dessen soziale Belange einsetzen werde. Fischer stellte in kurzen prägnanten Worten die kurz - und langfristigen Ziele der SPD in Bayern dar. Dabei ging er auch auf die Äußerungen des Herrn Dr. Marcel Huber in Ampfing ein und widersprach den verwegenen Ansichten des Herrn Staatssekretärs. Dr. Hubers Aussage, die SPD sei Partner der Linken und damit keine Volkspartei mehr, mache deutlich, dass dieser sich viel zuviel Kompetenz anmaße. „Ob die SPD eine Volkspartei ist, entscheiden nicht die Herren Huber. Wir als Sozialdemokraten maßen uns auch nicht an, den derzeit desolaten Zustand der CSU zu beurteilen. Die überdeutlichen Aufrufe der übrigen Redner auf der Ampfinger Wahlversammlung, mögliche Unzufriedenheit mit der eigenen Partei nicht zu einem Wahlboykott eskalieren zu lassen, machen deutlich, dass man sich des Zustandes dieser Partei selbst bewusst ist. Die Aussage, „die SPD vertritt traditionell sozialistische Themen“, entstammt wohl mehr seinem Wunschdenken. Wir, die Sozialdemokraten, setzen uns stets für die Menschen ein und es geht uns in erster Linie darum deren Lebensverhältnisse zu verbessern. Bei der Bildung und Erziehung unserer Kinder hat das Wohl des Kindes und dessen schulisches Vorankommen oberste Priorität. Auch wir vertreten die Ansicht, „der Staat darf niemals die Kompletterziehung der Kinder übernehmen". Die Ganztagsbetreuung (z.B. in Schulen, Horten, Kindergärten usw.) betrachtet die SPD lediglich als ein wichtiges und zusätzliches Angebot für die Eltern und Erziehungsberechtigten. Die Wahlfreiheit wird dadurch in keiner Weise eingeschränkt. Nach einer kurzen aber intensiven Diskussion dankte Werner Schreiber der Vorsitzende unseres Ortsvereines den Rednern für ihre Worte und Ausführungen und beendete damit den politischen Teil des Frühschoppens.
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