BayernSPD: Staatsregierung investiert zu wenig Geld in Prävention

Veröffentlicht am 07.04.2019 in Landespolitik

Sozialpolitische Sprecherin Doris Rauscher: Beratungsangebote für unterschiedlichste Probleme müssen greifen, bevor Menschen in der Obdachlosigkeit landen

Angesichts der heute vorgestellten Pläne der Staatsregierung gegen Obdachlosigkeit in Bayern beklagt die sozialpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Doris Rauscher zu wenig Investitionen in Prävention. "Die heute angekündigten Initiativen dürfen nicht nur halbherzig umgesetzt werden. Es wäre erfreulich, wenn CSU und Freie Wähler ebenso viel Energie in tatsächlich Hilfe stecken würden, wie bisher schon in PR-Begriffe wie "Bayernküche" investiert wurde", betont Rauscher. "Wichtig ist vor allem, die Ursachen für Obdachlosigkeit zu bekämpfen - hierfür wird zu wenig Geld investiert."

Die Betroffenen, erklärt die SPD-Sozialexpertin, landeten aus unterschiedlichsten Gründen auf der Straße: "Zerstörte Beziehungen, Suchtprobleme, psychische Krankheiten - dass Wohnungen insbesondere in den Ballungsräumen langsam unbezahlbar werden, verschärft die Situation zusätzlich. Hier braucht es Maßnahmen und Hilfsangebote, die greifen, bevor der Mensch wohnungslos wird. Für solche Angebote, wie zum Beispiel spezielle Fachstellen zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit, fordern wir als SPD-Fraktion 800.000 Euro mehr im Jahr."

Quelle: Pressemitteilung BayernSPD Landtagsfraktion

 

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